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    "Hiltrudstraße"

Hiltrudstraße
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Die Fläche der heutigen Kleingartenanlage Hiltrudstraße war in den achtziger Jahren Brachland, welches sich zu einer örtlichen Müllhalde entwickelte. Diese unbebaute Restfläche ist durch den Bau des Blumberger Dammes entstanden.

Mit Hilfe des damaligen Tiefbaukombinates Berlin, eines militärischen Pionierbataillons und der LPG Marzahn wurde mit schwerer Technik die Grundurbanisierung vorgenommen.

Am 04. Mai 1984 erfolgte schließlich die Gründung der Kleingartenanlage und die Parzellenpächter wurden Mitglied des VKSK-Kreisverbandes Marzahn.

Noch im gleichen Jahr, am 08. August 1984, erfolgte die Erteilung der Baugenehmigung für 35 Gartenlauben des Typs GL 19. Gleichzeitig durften pro Parzelle eine Abwassergrube bestehend aus zwei Brunnenringen mit einem Konus erstellt werden.

Der Anschluss an die Stadtwasserleitung wurde bereits 1985 errichtet. Somit war mit Beginn der Gartennutzung eine Bewässerung der Anpflanzungen möglich. Im Jahr 1986 wurden die Kabel zur Elektrifizierung verlegt.

Der Blumberger Damm entwickelte sich zu einer Marzahner Hauptverkehrstangente und folglich nahm auch die Lärmbelästigung für die Kleingärtner zu. Eine vom Bezirksamt zur Lärmreduzierung zugesagte Hainbuchenhecke mit einer Höhe von 2,20 m ist bis heute nicht realisiert..

Die Kleingartenanlage liegt mitten im Siedlungsgebiet Biesdorf-Nord und hat die Besonderheit, dass sich die meisten Gärten separat über die Hiltrudstraße betreten lassen. Jeder Garten hat auf dem Anlagenpachtland einen eigenen Parkplatz, der von den einzelnen Gärtnern auch gepflegt wird.

Das Jahr 2001 war für die Gärtnerinnen und Gärtner ein schwieriges Jahr. Die Kleingartenanlage stand kurz vor der Auflösung. Grund für diese Entwicklung war die Erhebung und die Zahlung einer beträchtlichen Summe für die anteiligen Straßenreinigungsgebühren für den Blumberger Damm. Für viele unverständlich, zumal eine Einfahrt vom Blumberger Damm in die Anlage grundsätzlich untersagt war.

Im Jahr 2002 wurden zwei kleinere Lauben als Vereinstreff hergerichtet. Sie dienen als Treffpunkt für die Vorstandssitzungen und Sprechstunden und als Vereinsabstellfläche.

In der Kleingartenanlage herrscht ein gutes Klima. Deutsche, russische, kroatische und ägyptische Kleingärtner achten einander und treffen sich zu Arbeitseinsätzen, Gartenbegehungen und Versammlungen. Traditionell wird nach der Jahreshauptversammlung ein Gartenfest gefeiert. Noch heute gehören sieben Gründungsmitglieder zur Gartengemeinschaft. Einer von ihnen ist mit seinen 77 Jahren der älteste Gärtner der Anlage und seit der ersten Stunde Vorstandsmitglied.

Die Kleingärtner haben einige negative Ereignisse, ein Unwetter mit großen Hagelschäden und eine Einbruchsserie mit Brandstiftung, mit großen Mühen gemeistert. Am 03. Oktober 2015 liefen die Kündigungsschutzregelungen des Schuldrechtsanpassungsgesetzes aus. Die Anlagenfläche gehört einem Privateigentümer. Die Kleingärtner fürchten nun, dass sie ihre geliebten grünen Oasen verlieren könnten.

Hiltrudstraße rechte Spalte
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Gründung der Kleingartenanlage

1984

Standort

Hiltrudstraße; 12683 Berlin

Anzahl der Parzellen

35

Fläche der Kleingartenanlage

16.252 m²
Vorsitzender Matthias Drobner
Telefon
Google Hiltrudstraße
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